Geschichte

Wie alles in den 20er Jahren begann

Der Grundstein für das bis heute inhabergeführte Unternehmen legte Emil Toggenburger vor fast 90 Jahren mit einem Dutzend Mitarbeitenden. Heute beschäftigen die Toggenburger Unternehmungen über 350 Personen in den verschiedensten Berufen, darunter 13 Lernende.

Chronologie

Jahrhundertwende. Auf dem väterlichen Hof von Emil Toggenburger, der Riedmühle in Dinhard, wird als Nebengeschäft eine Kiesgrube betrieben.

1927 Emil Toggenburger richtet zusammen mit seinem Vater eine Kieswaschanlage ein. Gleichzeitig wird ein Saurer-Kipper zur Belieferung der Kundschaft angeschafft.

1928 Emil Toggenburger beginnt in Winterthur mit dem Aufbau seines Kiesunternehmens.

1930 ...und die folgenden Jahre sind geprägt von der schweren Wirtschaftskrise, die erst nach der Abwertung des Schweizer Frankens im Jahr 1936 einigermassen gestoppt werden kann. Gleichzeitig kommt es zu einer markant steigenden Nachfrage nach Kies wegen der Entstehung von Festungswerken entlang der Grenze und im Landesinnern.

1939 Das Kieswerk in Glattfelden wird in Betrieb genommen.

1945 Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges kommt es zu allgemeinen Innovationsschüben und neuen Kundenbedürfnissen. Viele neue Produkte und verbesserte Produktionsmethoden werden zum Thema. Emil Toggenburger beginnt mit der Vermietung von Grubenbaggern.

1948 Ein erster Trax sowie ein Michigan- und P+H-Kran werden angeschafft. Die Maschinen werden für die neuen Tätigkeitsgebiete Erdarbeiten und Krane benötigt. Das Kieswerk im Hard bei Neftenbach wird eröffnet.

1954 Das Kieswerk in Winterthur Seen wird in Betrieb genommen.

1958 Das Kieswerk in Wil wird eröffnet.

1959 Heinz Toggenburger tritt nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen (HSG) ins Unternehmen ein.

1960 Mit dem Kauf eines 20-Tonnen-Gefährtes beginnt die Zeit der Hydraulik-Krane. Der grösste Hydraulik-Kran von Toggenburger schafft heute stolze 500 Tonnen.

1965 Weitere Gittermastenkrane, darunter ein 100-Tonnen-Gittermastkran, werden angeschafft.

1970 Heinz Toggenburger übernimmt die Führung der Kiesbetriebe.

1971 Das Betonwerk in Seen wird in Betrieb genommen.

1972 Ein zweites Betonwerk im Hard wird eröffnet.

1972 Heinz Toggenburger und sein Bruder Peter übernehmen die Gesamtleitung der Unternehmung.

1974 Das Betonwerk in Glattfelden wird in Betrieb genommen. Als wichtige Ergänzung der Angebotspalette kommt die Mischgutanlage Tobega im Hard hinzu.

1978 Das Kieswerk in Marthalen wird ausgebaut.

1980 und die folgenden Jahre. Das Transportsystem wird ausgebaut und eine betriebseigene Funkanlage eingeführt, womit Leerfahrten vermieden und ein zuverlässiger optimaler, kostengünstiger und umweltschonender Einsatz der Fahrzeugflotte sichergestellt werden kann. Die Bagger-Flotte im Erdbau wird kontinuierlich vergrössert und modernisiert. Der gesellschaftliche Wandel und das verbesserte ökologische Verständnis rufen nach schonenderen Arbeitsmethoden und sparsamerem Umgang mit den Ressourcen. Das führt zu neuen Lösungen im Rückbau. Alle möglichen Wege des Recyclings werden geprüft und die besten umgesetzt. In der Abteilung Heben und Transportieren wird der Kranbereich ausgebaut, um mit der schnellen Entwicklung von Hubkraft und Einsatzmöglichkeiten mitzuhalten. Die Transportflotte wird auf die höheren Gewichte angepasst. Das Hebebühnen-Geschäft wird forciert und ausgebaut, um alle mobilen Hebeleistungen anbieten zu können und sich als Schweizer Marktleader im Spezialbühnen-Markt zu etablieren.

1995 Heinz Toggenburger übernimmt die Verantwortung für die ganze Firma, die neu als Toggenburger Unternehmungen am Markt auftritt.

2002 In Zürich Nord wird das modernste Betonwerk in Betrieb genommen.

2003 Truls Toggenburger, einer der drei Söhne von Heinz Toggenburger, übernimmt die Geschäftsführung der gesamten Gruppe mit ihren drei Bereichen Steine und Erde (Kies und Beton, Rückbau/Erdbau, Umwelttechnik), Heben und Transportieren (Krane und Hebebühnen) und Reparieren.

2004 Übernahme der Zimmermann Krantransporte in Wetzikon. Frau Zimmermann geht in Rente und fragt Truls Toggenburger für einen möglichen Kauf an. Alle Mitarbeiter und Fahrzeuge werden übernommen. Dank des neuen Standortes können die bestehenden Kunden schneller und persönlicher bedient werden.

2008 Ab diesem Zeitpunkt wird die Entwicklung des wärmedämmenden Misapor-Betons vorangetrieben. Referenzobjekte zeigen anschaulich, was sich verändert hat.

2009 Die neue Bodenwaschanlage bei Frauenfeld wird gebaut. Damit kann bis zu dreimal mehr belastetes Material gewaschen werden.

2010 Die Firma Langenegger in Bern wird aufgrund des fortgeschrittenen Alters des Eigentümers zum Kauf angeboten. Toggenburger + Co AG übernimmt alle Mitarbeiter und Maschinen. Die Wege in den Jura und die Westschweiz werden kürzer.

2014 Die Hebebühnenabteilung erweitert ihre Fahrzeugpalette um Hebebühnen-Ladekrane und kann somit auch Arbeiten über 50 m verrichten.

2015 Der Betrieb des Kieswerks Aadorf ergänzt das Liefergebiet der Baustoffabteilung.

2015 Ebenfalls in diesem Jahr expandiert die Toggenburger AG in die italienisch sprechende Schweiz. Mit der ortsansässigen Firma Bizzozero und Implenia wird eine Partnerschaft namens TIB Recycla SA gegründet und nahe Lugano eine weitere Bodenwaschanlage gebaut.

2016 Kauf des SL 3800, des so genannten Superlifts, einer der modernsten und stärksten Raupenkrane der Schweiz. Gleichzeitig wird die Flotte um Lastwagenkrane erweitert.